CoNeMEsSA: Competence Network Mathematical Epidemiology in sub-Saharan Africa
Sustainability |
Was ein Gesundheitssystem braucht
Spätestens während der Coronavirus-Pandemie zeigte sich, wie viele verschiedene Disziplinen zusammenarbeiten müssen, damit insbesondere das Gesundheitssystem, aber auch die Gesellschaft insgesamt, fundierte Entscheidungen zur Eindämmung einer Epidemie treffen kann. Die theoretische Grundlage dafür bilden unter anderem Statistik, Modellierung, Simulation sowie innovative Methoden wie Populationsgenetik oder Künstliche Intelligenz. Einer einzelnen Universität fällt es schwer, all diese Aspekte in Forschung und Lehre angemessen abzudecken.
Internationale Zusammenarbeit
Das Kompetenznetzwerk bündelt und stärkt die Expertise von fünf Universitäten in Ghana, Kenia, Nigeria und Deutschland auf drei Ebenen:
- Internet-basierte Lehrveranstaltungen und Studierendenaustausch auf Master-Niveau
- Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden
- gemeinsame Projektworkshops und Forschungsprojekte
Diese Aktivitäten stärken die Forschungsregion Subsahara-Afrika und ermöglichen es dem Gesundheitssektor, von international ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen zu profitieren.
Eine Besonderheit des Projekts ist der enge Austausch zwischen Universitäten aus Ost- und Westafrika. Die Partneruniversitäten intensivieren den wissenschaftlichen Austausch und schaffen persönliche Verbindungen zwischen Projektleitenden, Promovierenden und Studierenden.
Forschende
Kwame Nkrumah University of Science and Technology, Ghana:
Atinuke Olusola Adebanji, Nana Kena Frempong
Moi University, Kenia:
Oluoch Nyamwala
Masinde Muliro University of Science and Technology, Kenia:
Prof. George Lawi
University of Lagos, Nigeria:
Eno Akarawak
Technische Universität München, Deutschland:
Prof. Dr. Johannes Müller am Department of Mathematics, Forschungsgruppe Analysis und Mathematische Biologie