Die ACM ist die weltweit größte wissenschaftliche Gesellschaft für Informatik und verleiht diesen Titel jährlich an Mitglieder, die herausragende Forschungsbeiträge zur Weiterentwicklung des Fachgebiets geleistet haben.
Anerkennung für exzellente Leistungen in der Informatik
Die ACM würdigt Javier Esparza, Professor für Theoretical Computer Science an der Technischen Universität München, für seine bedeutenden Beiträge zur Theorie der Programmanalyse, Verifikation und Modellierung nebenläufiger Systeme. Seine Forschung prägt seit vielen Jahren das Verständnis und die Entwicklung formaler Methoden, die essenziell für die Zuverlässigkeit moderner Softwaresysteme sind.
Mit der Aufnahme in die Gruppe der ACM Fellows zählt Esparza zu den weltweit führenden Forschenden in seinem Fachgebiet. Er gehört nun zu den Top 1 % der ACM-Mitglieder, die sich durch außergewöhnliche technische Innovationen oder bedeutende Verdienste für die Informatikgemeinschaft ausgezeichnet haben.
Globale Auszeichnung durch die ACM
ACM-Präsident Yannis Ioannidis betonte anlässlich der Bekanntgabe, dass die neuen Fellows „einen inspirierenden Querschnitt durch die wichtigsten aktuellen Entwicklungen der Informatik“ darstellen. Sie tragen zu einer Vielzahl von Forschungsbereichen der Informatik bei, darunter Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen, Computergrafik, Datenmanagement, E-Mail, Mensch-Computer-Interaktion, Mobile Computing, vernetzte Systeme, Robotik, Sicherheit, Nachhaltigkeit und zahlreiche weitere Bereiche.
Die diesjährigen 71 Fellows stammen aus 14 Ländern und repräsentieren führende Universitäten, Forschungseinrichtungen und Technologieunternehmen weltweit. Die offizielle Verleihung findet am 13. Juni 2026 im Rahmen des ACM Awards Banquets in San Francisco statt.