Johanna Pirker bei "Wissenschaft für jedermann"
Wissenschaft für jedermann |
Wie Computerspiele unsere Welt verändern
Vortrag von Johanna Pirker, Professur für N-Dimensionale User Experiences
Computerspiele sind längst mehr als reine Unterhaltung. Sie treiben Grafikchips an ihre Grenzen, fördern die Entwicklung künstlicher Intelligenz und ermöglichen Experimente in virtuellen Welten, die in der realen Welt kaum möglich wären.
In ihrem Vortrag am Deutschen Museum zeigt Prof. Johanna Pirker, wie Computerspiele technische Innovationen vorantreiben, komplexe Systeme erfahrbar machen und als Experimentierfelder für KI, virtuelle Welten und neue Lernformen dienen. Zudem erläutert sie, warum Games unsere Art zu lernen, zu arbeiten und zu forschen nachhaltig verändern.
Prof. Johanna Pirker ist Informatikerin und Professorin für N-Dimensionale User Experiences an der TUM School of Computation, Information and Technology der Technischen Universität München sowie Associate Professorin an der Technischen Universität Graz. Sie begann ihre Karriere in der Spieleindustrie bei Electronic Arts (EA) und berät weiterhin Studios in der Nutzerforschung für Spiele.
In Forschung und Lehre verbindet Pirker Game Development, KI, Virtual Reality und Mensch-Computer-Interaktion. Ihre Vision: intelligente, spielerische und immersive Systeme entwickeln, die reale und virtuelle Welten verbinden und komplexes Wissen für alle zugänglich machen. Auf Twitch und YouTube (@JoeyPrink) bringt sie Informatik, Spieleentwicklung und Forschung einem breiten Publikum näher.
Für ihre Arbeit wurde sie 2018 vom Forbes-Magazin in die „30 Under 30“-Liste der Wissenschaftler:innen aufgenommen.