Willkommen, Prof. Velvet Spors
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Was waren die wichtigsten Stationen in Ihrer wissenschaftlichen Laufbahn?
Mehr noch als für einzelne Etappen bin ich für all die (nicht-)akademischen Menschen dankbar, die ich durch meine Arbeit getroffen habe und noch treffen werde: von kurzen Gesprächen auf der Suche nach Kaffee bei Konferenzen, über Studierende, die sich mit mir nach Kursen austauschen, bis hin zu Kolleg:innen, die mir Notizen und Kommentare in gemeinsamen Dokumenten hinterlassen, Verwaltungsmitarbeitende, die alles zusammenhalten und organisieren, Supervisor:innen, die nicht aufhören die Frage “Warum braucht es das?” zu stellen, und genauso Studierende, die mir den Raum schenken, eben diese Frage an sie weiterzugeben.
Was sind Ihre Forschungsschwerpunkte?
Ich untersuche, wie Menschen durch Technologie mit sich selbst, anderen und der Welt um sie herum in Beziehung treten – insbesondere durch spielerische Herangehensweisen und Technologien wie zum Beispiel Videospiele. Meine Schwerpunkte liegen dabei auf zwei Themenfeldern:
- Wie gehen Menschen mit (der) Natur um? Hier blicke ich besonders auf die Polykrise, Nachhaltigkeit, Klimaerwärmung und das Überleben in der Zukunft.
- Wie nutzen Menschen Technologien für die (Gesundheits-)Versorgung anderer und von sich selbst – auf mentaler, körperlicher, emotionaler und sozialer Ebene sowie darüber hinaus?
Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Position an der TUM am meisten?
Ich freue mich darauf, viele Menschen an der TUM kennenzulernen – Studierende, Mitarbeitende, Kolleg:innen – und herauszufinden, was wir interdisziplinär gemeinsam Gutes schaffen können.
Was war Ihr größter wissenschaftlicher „Aha-Moment“?
Erstens: Dass alles als Daten genutzt oder gesehen werden kann – im guten wie im schlechten Sinne. Und zweitens: Dass Daten von Natur aus niemals neutral sind – ebenfalls im guten wie im schlechten Sinne.
Was steht ganz oben auf Ihrer persönlichen Bucket List?
Meine persönliche Mission ist es, herauszufinden, wo es Münchens beste Brezn gibt.